5 Dinge, die Frauke Petry jetzt machen kann.

 

  1. Tatort Kommissarin in Braunau am Inn

Beim Tatort darf mittlerweile ja jeder ermitteln – sogar Til Schweiger aka Wehrmacht-Feldwebel Hugo Stiglitz. Kein Wunder, dass die ArD der größten Krimi-Reihe aller Zeiten (GröKaz) mit Frauke Petry einen weiteren Push geben will. „Wir rechnen bei ihrem ersten Fall aus Branau am Inn mit 19,33 Millionen Zuschauern“, so der ArD Programm-Direktor. In dem Fall geht es um einen vollkommen überraschenden Anschlag auf ein Flüchtlingsheim. Für Kommissarin Petry ist die Sache klar: „Dummer Jungen-Streich!“ Das sieht ihr Kollege Höcke von der Polizei Sachsen/Thüringen genauso. „Nazis sollen das gemacht haben? Aber warum denn?“ Gute Frage, nächste Frage. Die restlichen 89 Minuten versucht Petry wenigstens noch den Euro zu retten. Scheitert aber auch daran. Schluss ist für Petry erst ab 19,45. Also Millionen Zuschauer. Aber bis dahin hat sie ja noch 12 Jahre Zeit.

  1. Geschäftsführerin des BER

Frauke Petry kennt sich mit Pleiten aus. Daher wäre sie die geborene Geschäftsführerin des Berliner Erfolgsprojekts Groß-Flughafen. „Wer Bücher verbrennen kann, kann auch Geld verbrennen“, meint sehr selbstbewusst Frau Petry. „Und nichts gebacken bekommen, habe ich auch bei der Alternative für Deutschland.“ Beim BER könnte sie jeden Tag 1 Millionen Euro in den Wind schießen. Für die erklärte Euro-Gegnerin ein Traum. „Noch nicht mal die Storch könnte hier fliegen, höhöhöhö.“ Ihren Humor hat sie nicht verloren, nur ihr Spitzen-Amt. Auch ein Eröffnungs-Datum schwebt ihr schon vor: „Am 30. Januar 2033 wird der Großflughafen mit einem großartigen Fackelzug feierlich eröffnet.“ Sie fackelt halt nicht gern lange. Nur am Namen will sie noch mal feilen: „Willy-Brandt-Flughafen geht gar nicht, genau wie die Entrauchungsanlage nicht geht.“ Sie würde den Airport gerne „Bernd Lucke Flughafen“ nennen. Begründung: „Der ist wenigstens schon mal geflogen – bei der AfD.“

  1. CSU Generalsekretärin

Kennen Sie den Unterschied zwischen der CSU und der AfD? Wir auch nicht. Daher wäre Frauke Petry die geborene Nachfolgerin für Andreas Scheuer. Ihr einziger Nachteil: sie ist eine Frau, die haben in Führungspositionen bei den Christ-Sozialen sonst eher keine bis gar keine Chance. Aber mit einer ordentlichen Testosteron-Behandlung könnte sie programmatisch auch Horst Seehofer und den Rest der Männer-Gang überzeugen. „Die CSU ist auch für eine Obergrenze bei Flüchtlingen und da es noch keine 200.000 AfD Flüchtlinge gibt, habe ich gute Chancen in München aufgenommen zu werden“, kündigt Petry an. „Ich habe auch schon angefangen bayrisch zu lernen, schließlich will ich den Unsinn endlich verstehen, den Söder so von sich gibt.“ Sie bringt auch gleich einen bunten (Franz-Josef) Strauß voller Ideen mit: unter anderem eine Mauer zwischen Bayern und Deutschland, die Mexiko bezahlen muss. Da legst di nieder. (Sie lernt noch bayrisch).

  1. BILD Chefredakteurin

Sie kann sehr gut hetzen, super Stimmung machen gegen Minderheiten aller Art (Asylanten, Hartz4er, linksgrünversiffte) und mag Sex!!! Frauke Petry ist wie geschaffen als neue Chefredakteurin der BILD (Alternativ: BILD Girl September 1939). Mega-Plus: Mit der Wahrheit nimmt sie es auch nicht immer so genau und nutzt gefälschte Informationen, um damit Menschen zu verführen. Es kann also eigentlich niemand besseren geben, der im Springer-Hochhaus ans BILD-Ruder kommt. Frauke Petry würde die Volksprodukt-Linie erfolgreich erweitern: Volks-Stacheldrahtzaun, Volks-Molotowcocktail oder Volks-Merkelgalgen würden zu echten Verkaufsschlagern bei einer zahlungskräftigen Gruppe der Silver Surfer. Ihr Motto: Das wird man doch noch mal schreiben dürfen. In einer 18-teiligen Serie zeigt sie auf, wie Flüchtlinge und Asylbewerber den deutschen Sozialstaat betrügen. Gleichzeitig macht sich die Petry-BILD dafür stark, dass keine Vermögenssteuer eingeführt wird. Das sind ja schließlich die Leistungswilligen der Gesellschaft. Mit Kai Diekmann zusammen entwickelt sie den Slogan: „Deutschland UBER alles.“ Und zeigt in einer 88-teiligen Serie, wie wichtig der Abbau des Taxi-Gewerbes ist. Natürlich total unabhängig und UBERparteilich.

  1. Teilnehmerin beim Dschungelcamp 2018

Sie bringt alles mit, was man für eine Teilnahme beim Dschungelcamp braucht: beruflich gescheitert, Pleite gegangen und der Promi-Status reicht höchstens noch für Autohauseröffnungen unter Kameraden in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern oder Germania – pardon: Berlin. Sie würde klaglos auf Krokodil-Penis rumkauen und immer wieder am Lagerfeuer nach dem Rechten schauen (Höcke ist aber leider nicht da). Als Lager Eva (Braun) übernimmt sie die Rolle der Giftschlange, die hinter dem Rücken über andere ablästert. An Gauland und Poggenburg lässt sie kein gutes Haar. Sie wird mit Kakerlaken und Schleim überschüttet und fühlt sich gleich wie zuhause – beim AfD Parteitag. Im Camp rühmt sie die australische Einwanderungspolitik und deren Internierungslager. „Die lassen niemanden rein, nur Leute die was können.“ Am nächsten Tag müssen die Camp-Insassen auf Geheiß der australischen Behörden geschlossen das Land verlassen. Es wird das erste Dschungel-Camp ohne Sieger. Das erinnert Frauke Petry wiederum an ihre AfD: nur Verlierer.

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