7 Dekrete, die wir uns wirklich von Donald Trump wünschen.

 

  1. Verbot von Volksmusik-Sendungen im deutschen TV

Donald Trump schafft mit einem Federstrich die Folter ab: mit dem Verbot wird Reden Silber und Schweigen Silbereisen. Millionen atmen auf, weil Quälgeister wie Santiano, die Kastelruther Spatzen oder Patrick Linder plötzlich vom TV-Schirm verbannt werden. Zwar regt sich unter dem Hashtag #MusiBan Protest, der aber von Freunden des öffentlich-rechtlichen Rundfunkbeitrags niedergeschmettert wird. Die 17,50€ sollen laut Dekret in Zukunft sinnvoller eingesetzt werden: für die Erhöhung von Intendantengehältern und dem Einkauf von alle 14 Staffeln „The Apprentice“ mit Donald Trump.

  1. Umbenennung der CSU in AfD

Trump macht endlich Schluß mit dem Rumgeeiere: ab sofort lassen Seehofer, Scheuer, Söder, Aigner und Co (auch zärtlich SS und SA genannt) die Biedermannmaske fallen. Der US-Präsident: „Ich habe im Wahlkampf versprochen, die CSU in AfD umzubenennen oder sie mit der „Brüder im Geiste-Partei“ zu fusionieren, das mache ich jetzt wahr.“ Horst Seehofer ist begeistert: „Endlich kann ich mit Beatrix von Storch an der Grenze jagen gehen.“ Hoffentlich schießen sie da den Vogel ab. Nicht. Derweil bringt Scheuer mit Höcke eine ultrascharfe Currywurst-Soße raus: “Wer könnte das glaubhafter, als wir beiden Scharfmacher?” Guten Appetit!

  1. Neuer Slogan für den Focus

Der Focus war mal ein Nachrichten-Magazin. Heute besticht er als Ratgeber-Postille und verlängerter Arm von Rechtsaußen-Magazinen wie Tichys Einblick. Zudem kann niemand besser BILDplus Inhalte neu zusammenschrieben wie Focus Online. Darüber ist niemand begeisterter, als Springer selbst. Früher warb der Focus mit „Fakten, Fakten, Fakten.“ US-Beraterin Kellyanne Conway: „Heute muss es heißen Alternative Fakten, alternative Fakten, alternative Fakten.“ Die 1,5 Millionen Abonnenten des Focus sind jedenfalls begeistert.

  1. BER Eröffnungstermin festlegen (keine Fakenews)

Kürzlich schrieb der Berliner Bürgermeister an Donald Trump und endete mit dem verzweifelten Ausspruch: „Mr. Trump, don’t build this Airport.“ Der neue starke Mann der westlichen Welt, wollte zwar nicht unbedingt bei Merkel landen, aber er ist halt jemand, der die Nöte des kleinen Mannes ernst nimmt. Per Erlass legte er spontan den Eröffnungstermin auf den 31. April 2018. Dieser Termin wurde ihm von Berliner Planungsbüro als „ziemlich sicher“ gemeldet. Trump: „Meine Air Farce One ist der Stolz der heißen Lüfte.“ Damit passt sie perfekt zum Großflughafen Berlin-Schönefeld.

  1. Mauerbau 2.0

Während der Großflughafen eher ein mauer Bau ist, kennt Trump beim Mauerbau kein Pardon. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen? Pustekuchen! Millionen Wessis atmen auf: die alte Bundesrepublik kehrt zurück. „Wir werden eine wunderschöne Mauer bauen und Mexiko wird sie bezahlen“, so der neue US-Präsident. Mexiko weiß noch nichts von seinem Glück, dass die erneute Trennung Deutschlands auf seine Kosten geht. Der geschasste Berliner Staatsskretär Andrej Holm liebäugelt sogar mit einer Rückkehr zur Grenztruppe. So hat der genialste, größte Arbeitsplatzschaffer Allah Zeiten einen Arbeitslosen von der Straße gebracht (wo er nie protestierte). Danke, Donald!

  1. Auftrittsverbot für Mario Barth

Mario Barth ist der Anti-Loriot, der immer zu spät kommt: Montags-Demos sucht er am Dienstag und auf das Sams wartet er Sonntags – natürlich – vergeblich. Und mit den Hoppenstedts würde er nie Weihnachten, sondern Ostern feiern. Nur er wundert sich darüber. Früher füllte er das Olympiastadion, heute nur noch die Timelines mit Spott, der über ihn ausgegossen wird. Seinen letzten guten Witz landete er auf dem BER (der muss wirklich für jeden Scherz herhalten). Aber endlich erlöst uns unser Meme-Messias Trump von Mario Barth: per Auftrittsverbot wird er zum Wolf Biermann des 21. Jahrhunderts. Die wahrscheinlich beste Pointe, die Mario Barth je gelungen ist.

7. Fake-News verbieten

Trump setzt Ex-Breitbart Chef Steve Bannon ein, um bei bei ARD und ZDF mit den Fake-News aufzuräumen. “Die Mainstream-Medien berichten immer das gleiche, gestern zum Beispiel meldeten beide -3 Grad und Sonne für Berlin.”  Damit ist jetzt Schluss: denn bei ARD und ZDF stehen sie zukünftig in der ersten Reihe – angetreten im Gefängnishof.” Freie Presse ja, aber bitte nur, wenn wir interpretieren, was frei bedeutet. Es sollen zukünftig alle Seiten zu Wort kommen, dumm nur, das die Demokraten dabei einen Knebel im Mund haben und man sie nicht versteht. Für Trump kein Problem: “Wir lassen das einfach untertiteln – in unserem Sinne.” Kellyanne Conway: “Ich möchte morgens immer noch in den SPIEGEL schauen können und will nicht erschrecken.”  Man kann bezweifeln ob selbst ein Trump Dekret das schafft.

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Lieber Kai Diekmann,

Frauen hatten für Sie stets nur eine Seite: Seite 1 bei der BILD. Sie waren der Herrscher über die Nackheit, der potente Mars neben der wunderschönen Venus von Milo. Ein Mann, der mit seiner Medienmacht Frauen an- und auszog. Der Augapfel aller Augsteins.

Das fanden nur Tugend-Tanten wie Simone Peter blöd. Oder verhärmte Feministinnen, die dringend mal wieder durchgef****t gehören*. Oder durch die Blome gesagt: Wer braucht einen Veggie Day, wenn ihn die Fleischeslust umtreibt!?

Spider!

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Sie. Sie sollen beim Baden (nicht in der Menge) eine Frau belästigt haben. Sie bestreiten das, wie früher ihren Lebensunterhalt mit erfundenen Geschichten.

Apropos erfundene Geschichte: dafür müssten Sie doch Sympathie haben.

Herzlichst

Ihr FJ Wagner

*Hatte selbst das letzte Mal Sex, als Hans Esser bei BILD der Mann war.

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5 Bevölkerungsgruppen, die wirklich überprüft werden müssten.

#GeHools (Gewaltbereite Hooligans)

Ein Kessel braunes: Sie tragen die Farben ihres Vereins und viel Böses im Schilde – die #GeHools. Aber damit ist jetzt Schluass: die Bundespolizei will alle #GeHools zukünftig schon vor dem Ausbruch von Gewalttätigkeiten kesseln, überprüfen und zum Heimspiel nach Hause schicken. „Hooligans sind eine Gruppe von Menschen, die seit Jahren bereit sind Gewalt anzuwenden“, so die Bundespolizei. Daher sei es nur richtig, schon als Prävention, jede Form von Gewalt im Keim zu ersticken. Verbrannte Züge, schwere Körperverletzungen und Beleidigungen gehören bei der Tätergruppe zum guten Ton. „Wir von der Bundespolizei sind nicht mehr bereit dies zu tolerieren.“ Wie die BILD berichtete ist auch Cathy Hummels davon begeistert.

#VaKar (Vollalkoholisierte Karnevalisten)

Maskierte Gewalttäter überziehen die Domstadt jedes Jahr mit einer Welle von Gewalt und Straftaten. „Die Tätergruppe nutzt Verkleidungen wie Pirat, Clown oder Cowboy, um sich insbesondere alkoholisiert Frauen zu nähern“, so die Kölner Sicherheitskräfte. Gerade an Karneval ist ein Ansteigen von Sexual-Delikten zu erkennen. „Dieses Jahr werden wir insbesondere Horror-Clowns präventiv überprüfen“, meint der Polizeisprecher. Mit Rassismus hat das ganze nichts zu tun, denn Clowns kennen ja keine Farbe, außer der roten Pappnase. Die Clowns werden allesamt überprüft und des Platzes verwiesen. „Wir wollen uns ja nicht lachhaft machen und die Clowns wie in den letzten Jahren gewähren lassen“, unterstreicht der Polizeisprecher der Rheinmetropole.

#SchlaMos (Schlager Move Besucher)

Hossa! Sie pinkeln in Hauseingänge, quälen Anwohner mit schrecklicher Musik und tanzen Frauen zu „Griechischer Wein“ an. #SchlaMos kennen kein Erbarmen! Der Schlager Move ist sowieso ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den guten Geschmack. Gut zu erkennen ist der #SchlaMos an Schlaghose, bunter Perücke und Sonnenbrille. Hemmungslos macht er sich an Frauen heran und scheut auch nicht den Einsatz von Prilblumen. „Jedes Jahr gehen die Zahlen von sexuellen Belästigungen im Zuge des Schlager Moves in die Höhe“, so die Hamburger Polizei in einer Pressemitteilung. In diesem Jahr ist die hanseatische Polizei mit einem Großaufgebot zur Stelle, um potentielle Sextäter (Motto: „Komm unter meine Decke“) verstärkt zu überprüfen und des Platzes zu verweisen. Denn: Es fährt ein Zug nach Nirgendwo – auch für Intensivtäter.

#OkBes (Oktoberfestbesucher)

Sie rotten sich in großen Gruppen zusammen, betrinken sich fast besinnungslos und belästigen Frauen: der typische männliche Oktoberfestbesucher zeichnet sich durch eine Uniform aus, dank derer die Polizei ihn direkt erkennt. Er trägt Lederhose, karierte Hemden und tanzt sehr gerne auf Tischen. Bei seinen Gewaltorgien setzt er ohne Hemmungen Maßkrüge ein und traktiert damit friedliche Besucher und Sicherheitspersonal. „Der #OkBes spricht ein fast nicht zu verstehendes Deutsch, vor allem wenn er lallt“, so die Münchener Polizei. „Zudem liegt die Bildung einer Gang artigen Organisation nahe, denn die Mitglieder tragen Erkennungszeichen“, führt die Wiesn-Wache weiter aus. Verstärkte Kontrollen der Personengruppe habe aber nichts mit Rassismus zu tun. „Wir wissen, dass aus dieser Gruppe Taschendiebstähle, Körperverletzungen und sexuelle Nötigungen begangen werden, daher ist eine Kontrolle unumgänglich.“ BILD meint aus dem Käferzelt: Weiter so!

#HerTags (Herrentagler)

Is this his Bollah-Wagen? Stockbesoffen, notgeil und auch sonst zu allem bereit. #HerTags gehen sehr geschickt vor, um polizeilichen Kontrollen zu entkommen. Sie arbeiten in kleinen Gruppen und dezentral. Etwa 5-10 Mann plus Bollerwagen voller alkoholischer Getränke reichen ihnen, um ihre Opfer (meist Frauen) zu erreichen. Sie pöbeln, pfeifen Frauen nach und werden bei gesteigertem Konsum von Alkohol auch gerne handgreiflich. „Für uns als Polizei ist es schwieig, die Tätergruppen zu stellen, da sie in vielen vielen Klein- bis Kleinstgruppen vorgehen.“ Dieses Jahr werden wir uns auf diese Taktik einstellen und schon an den Anfängen bekannter Routen kontrollieren. Das wird den Tätern eine Lehre sein und Lehrtage sind bekanntlich keine Herrentage.

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