Der Untergang des Abendlandsers.

Deutsche Wurstbürger gehen auf die Straße und reden Käse – oder kurz: #Pegida. Und das natürlich in Dresden, dem immer noch Tal der Ahnungslosen. Denn hier in der Elbmetropole – mit seinen 0,1% Einwohnern muslimischen Glaubens – spürt man die totale Islamisierung unserer Gesellschaft eben am deutlichsten. „Die jungen Leute tragen ja sogar schon Klamotten von Dönerteller Versace“, so eine Teilnehmerin, die nicht genannt werden will. German Angst ja, Fremdenhass nein. Oder wie die Demo-Teilnehmer zu sagen pflegen: „Das wird man ja noch mal hetzen dürfen.“

Wir haben uns am Montag auf der Pegida umgehört und für unsere Leser die sinnvollsten Forderungen der besorgten Bürger zusammengefasst:

Ausweisung von Jan Böhmermann

Eine Demo sieht Rot: „Dieser saudumme Satiriker von ZDFneo ist ja noch nicht mal Deutscher, sondern Böhmer, Mann!“ Meint Enrico P. während er mit dem Finger Richtung tschechische Grenze zeigt. „Die Rechnung ist doch ganz einfach:

Entfernung Berlin – Mekka: 4129 Kilometer,

Entfernung Prag – Mekka: 3885 Kilometer.

Die viel größere Nähe zum Islam ist bei dem doch total gegeben.“ Leider ist die Systempresse auch hier wieder blind, was die Realitäten angeht. Stattdessen darf der „System-Komiker“ weiter Scherze über unbescholtene Bürger machen. Wie den mehrfach vorbestraften Pegida-Organisator Lutz Bachmann. Diesen hat er in seiner Sendung für den kommenden Bachmann-Preis vorgeschlagen: „Irgendwas zwischen 19,33 und 19,45 €“, sagt Jan Böhmermann, während er gekonnt gelangweilt im Koran blättert.

Umbenennung der Ali Anz-Arena

„Es kann doch nicht sein, dass das Stadion des besten deutschen Vereins, nach einem Türken benannt ist!“ Der besorgte Bürger Rico S. klingt in diesem Moment noch etwas besorgter. „Es gibt doch viele gute Deutsche, nach denen man die Arena benennen kann. Warum nicht Rudolf Hess, der war doch Komplementär?“ „Parlamentär“, verbessert ein Vertreter der gleichgeschalteten Presse. „Aber der hat genau so viel für den Frieden in der Welt gemacht, wie Ken Jebsen!“ In diesem Augenblick skandieren tausende Pegida Teilnehmer „Ken Jebsen Arena“ und japsen dabei. Gleichzeitig wird die Forderung laut, dass der FC Bayern zukünftig in der 1. Russischen Liga mitspielt. „Dann könnte man die Arena auch Wladimir Putin Stadion nennen“. Die Gefahr wäre dann nur, dass der FC Bayern so friedlich spielt, dass er kein Heimspiel mehr gewinnt.

Verbot arabischer Zahlen

„Als ich das hörte, war ich mit meinem Latein am Ende,“ Chantal F. ist entsetzt, als sie erfährt, dass die deutschen Zahlen, die sie seit ihrer Kindheit in der DDR benutzte, in Wahrheit arabische sind. „Das kam mir schon spanisch vor und Spanien war ja auch mal von den Arabern besetzt“, Chantal P. schaut grimmig, wie einst die christlichen Ritter. Pegida fordert also die Abschaffung der arabischen Zahlen und den Einsatz der römischen. „Staatsschulden hören sich dann auch nicht mehr so hoch an, auch wenn mir die römischen Zahlen an sich zu hoch sind.“ Viel lieber wären den Demo-Teilnehmern echte deutsche Zahlen. „Wir Deutschen haben schon so viel erfunden, warum nicht auch deutsche Zahlen? Wenn ich mich hier so umschaue, zumindest Nullen gibt es ohne Ende!“ Zufrieden mit sich beißt Chantal P. in einem Döner, denn zuviel Gemekka, dass wäre ja dann schon fast wieder islamische Unterwanderung.

Suren sollen nicht mehr umgestellt werden

„Ich finde es eine Unverschämtheit, dass im Sommer und im Winter immer noch die Suren umgestellt werden – wir leben in Deutschland, das Land der Luther-Bibel und nicht des Korans.“ Marco Z. ist so sauer, wie ein guter rheinländischer Sauerbraten, also richtig sauer. „Außerdem haben wissenschaftliche Erkenntnisse ergeben, dass die Umstellung der Suren überhaupt keinen Energiespar-Effekt hat.“ Während er das sagt, dröhnt aus dem von deutschem Atomstrom (total sicher) betriebenen Lautsprechern: „Deine Suren im Sand…“ „Wenn jetzt noch Helene Fischer zum Islam übertritt und dann als Fatima „Kopflos durch die Nacht“ für die ISIS singt, dann fall ich total von meinem christlichen Glauben ab, der sich dadurch ausdrückt, dass ich schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten bin.“ Zur Strafe sollte Helene „Fatima“ Fischer laut Marco Z. „10 Fatwa unser“ beten.

Halbmond verbieten

Die vielleicht perfideste Islam-Propaganda, seit Ali Baba und die 40 Räuber (wo tauchen die eigentlich in der aktuellen Straftaten-Statistik auf??): einmal im Monat prangt der Halbmond vom Sternenfirmament. „Da werde ich regelrecht muselmanisch depressiv“, so Mandy K. mit einem Starbucks-Kaffee in der Hand. „Kein Wunder, dass unsere Kinder auf die Terroristen reinfallen, wenn der deutsche Staat den Halbmond zulässt.“ Nicht umsonst fordert die Pegida den deutschen Innenminister mit dem ausländischen Namen auf, das Zeigen des Halbmonds am Himmel zu verbieten. „in der DDR, gab es keinen Halbmond, da sah man Hammer und Sichel“, ist sich Mandy K. sichel. Überhaupt war damals vieles besser: „Wir waren alle Atheisten und unser Gott hieß Honecker oder Nordhäuser Doppelzorn und Bananen gab’s auch nicht“ Aus gutem Grund, hält man die Banane auf gewisse Weise, sieht sie aus wie ein Halbmond. Na, liebe Systempresse – schon mal drüber nachgedacht???

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